Das Ibiza Film Festival bringt jeden Frühling unabhängiges Kino und internationale Talente auf die Insel. Auch die neunte Ausgabe setzt diesen weltoffenen Ansatz mit einem Programm fort, das konzipiert ist, um über die Grenzen Ibizas hinaus Resonanz zu finden.
Zu den am meisten erwarteten Vorführungen zählt Flow, der gefeierte französische Animationsfilm, der sowohl für den Golden Globe als auch für den Oscar als Bester Animationsfilm nominiert war. Er wird am 11. März im Teatro España in Santa Eulalia in seiner Originalfassung mit spanischen Untertiteln gezeigt und ist einer der internationalen Publikumsmagneten der Sektion.

Animation spielt auch in der breiteren Diskussion um Arco eine Rolle, dem 2D-Science-Fiction-Projekt von Regisseur Ugo Bienvenu, bei dem Natalie Portman (im Bild oben) als Produzentin und Sprecherin mitwirkte. Der Film erzählt die Geschichte eines zehnjährigen Jungen, der mithilfe von Regenbögen durch die Zeit reist und dabei Themen wie Hoffnung, Nachhaltigkeit und Fantasie erkundet.

"A Private Life", Premiere am 19. März im Cine Regio
Anschließend wechselt das Programm am 19. März ins Cine Regio in San Antonio, wo der Psychothriller A Private Life mit Filmlegende Jodie Foster gezeigt wird. Ihre Mitwirkung unterstreicht einmal mehr die Fähigkeit des Ibicine, das Publikum mit international bekannten Namen und Produktionen zu verbinden.

„Ganas de vivir“, im März im Teatro España
Neben diesen internationalen Höhepunkten setzt das Festival weiterhin auf europäisches und spanisches Kino. Am 4. März feiert das Teatro España die spanische Premiere der italienischen Films La Gioia von Nicolangelo Gelormini. Später im Monat markiert Ganas de Vivir das Spielfilmdebüt von Juan Manuel Montilla "El Langui", bevor Que vienen los perros, eine Koproduktion von Iván Sánchez und David Tembleque, die Sektion am 1. April abschließt. Das Publikumsfinale der Kurzfilme findet am 9. April statt.

„Que vienen los perros“, Premiere am 1. April im Teatro España
Die offizielle Spielfilmsektion wurde Anfang der Woche mit Silent Struggle eröffnet, dem Dokumentarfilmdebüt der spanischen Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin Sara Sálamo. Der Film begleitet den Fußballer Isco Alarcón, der für den andalusischen Verein Real Betis spielt, während seiner Genesung von einer schweren Wadenbeinverletzung und zeichnet ein persönliches Porträt, das von Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft geprägt ist.
Durch die gelungene Kombination aus international anerkannten Namen und aufstrebenden spanischen Stimmen positioniert die neunte Ausgabe des Festivals Ibicine, die dieses Jahr im Hotel Ocean Drive Talamanca stattfindet, die Insel nicht nur als Ziel für den Sommerurlaub, sondern auch als kulturellen Treffpunkt, an dem das Weltkino auf ein engagiertes mediterranes Publikum trifft.
