Formentera ist eine kleine Insel und lässt sich ideal mit dem Fahrrad oder E-Bike erkunden. Alternativ könnt ihr auch ein Auto oder einen Roller mieten, es gibt ebenfalls Elektrofahrzeuge.
Besucht unbedingt die malerischen Dörfer – am besten morgens oder nachmittags, da die meisten Geschäfte in den traditionellen Dörfern während der Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr geschlossen sind.
Während dieser heißesten Zeit des Tages solltet ihr selbst an einem der vielen schönen Strände der Insel eine Pause einlegen.
Die folgenden Sehenswürdigkeiten sind besonders interessant – ihr könnt sie alle problemlos an einem Tag besuchen.
Die Leuchttürme von La Mola und Cap de Barbaria
Der Leuchtturm von La Mola ist eines der beeindruckendsten Wahrzeichen Formenteras und thront hoch über einer steilen Klippe am östlichen Ende der Insel.
Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis für sich, die Straße steigt plötzlich steil an und erfordert beim Radfahren einiges an Kraftaufwand. Oben angekommen erwarten euch spektakuläre Ausblicke und eine einzigartige, wilde Landschaft.
Der Leuchtturm von La Mola beherbergt auch ein kleines Museum, das während der Sommersaison geöffnet ist und einen Einblick in die Seefahrtsgeschichte der Insel bietet.
Um einen atemberaubenden Sonnenuntergang sowie den Blick auf Es Vedrà zu genießen, ist der Leuchtturm von Cap de Barbaria im Südwesten ein absolutes Muss.
Während der Sommersaison ist der Zugang eingeschränkt, und der Leuchtturm ist vom Parkplatz aus nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die schmale Straße führt durch eine karge, fast mondähnliche Landschaft und vermittelt ein echtes Gefühl der Einsamkeit.
Vom Leuchtturm aus sind es nur zehn Minuten zu Fuß in östlicher Richtung zum Wehrturm Torre des Garroveret aus dem 18. Jahrhundert.
Die Ethnografische Sammlung von Formentera in San Francisco
Ein kleines Museum, das eine Fülle interessanter Exponate und Informationen darüber bietet, wie die Menschen einst auf Formentera lebten.
Zu den Ausstellungsstücken gehören traditionelle Kleidung, landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsgegenstände sowie Exponate zu historischen Handwerksberufen der Insel wie der Salzgewinnung und der Fischerei.
Die Megalithgräber von Ca Na Costa bei Es Pujols
Zwischen Es Pujols und dem Binnensee Estany Pudent im Norden von Formentera liegt eine der ältesten prähistorischen Grabstätten der Balearen, die Megalithgräber von Ca Na Costa.
Hier befindet sich eine kreisförmige Grabkammer aus großen Steinplatten, umgeben von konzentrischen Pflastringen, die auf etwa 2000 v. Chr. datiert wird.
Acht Leichen wurden hier ausgegraben, zusammen mit Keramik und anderen Artefakten.
Die Salzseen Estany des Peix und Estany Pudent
Unmittelbar außerhalb von La Savina liegt die kleinere der beiden Salzlagunen im Landesinneren von Formentera, Estany des Peix, ein geschützter Naturhafen, in dem viele kleine Boote vor Anker liegen.
Daneben erstreckt sich östlich von La Savina die größere Lagune Estany Pudent, benannt nach den natürlichen Schwefelgerüchen, die einst mit dieser Gegend in Verbindung gebracht wurden.
Im Sommer kann Mückenschutz hier nützlich sein. Beide Lagunen sind einen Besuch wert, landschaftlich wunderschön und hervorragende Orte zum Fotografieren.
Die Salinen von Ses Salines
Die Salinen von Ses Salines liegen etwas außerhalb von La Savina auf dem Weg zu den Stränden von Ses Illetes. Sie sind eine Erinnerung an Formenteras einstigen Hauptwirtschaftszweig, denn heute wird hier kein Salz mehr gewonnen.
Die wunderschönen Salzbecken, die oft in Rosatönen schimmern, beherbergen eine große Vielfalt an Wildvögeln. Besucher- und Interpretationszentren befinden sich in San Francisco und in Can Marroig in der Nähe von La Savina, was das Gebiet zu einem idealen Ausflugsziel für Naturliebhaber und Familien macht.
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Weitere Aktivitäten findet ihr in unserem ausführlichen Guide zur Insel Formentera.